Beratung

Damit Kinder früh, sicher und vielseitig schwimmen lernen

Die Welt verändert sich – doch das deutsche Anfangsschwimmen tritt auf der Stelle. Häufig wird dies mit äußeren Umständen wie Bädersterben, finanziellen Engpässen und Personalmangel erklärt. Dass traditionelle Konzepte vielerorts den Zugang zum Schwimmenlernen stark einschränken, wird dabei leicht übersehen. Besonders für Kleinkinder fehlt es an alters- und entwicklungsgerechter Unterrichtsgestaltung. Fachleute sind sich weltweit einig: Auf jeden tödlichen Unfall kommen rund 100 „Beinaheopfer“.

Anfangs erhielt ich Fragen zur kindgerechten Schwimmausbildung vor allem im Rahmen meiner Fortbildungen für Sportlehrkräfte. Mit der Veröffentlichung meiner Lehrbücher und Filme stieg die Zahl der Anfragen aus verschiedensten pädagogischen Bereichen sprunghaft an – regional, national und international. Nach der Pandemie meldeten sich zudem viele Eltern, die verzweifelt nach einer Ausbildung für ihre Kinder suchten. Sie fragten, ob familiärer Unterricht eine Alternative sei, wenn ich fachliche Unterstützung böte. Meine Antwort lautet eindeutig „JA“ – nicht zuletzt, weil zahlreiche Schwimmschulteams seit Jahren aus ehemaligen Eltern des Baby- und Anfangsschwimmens hervorgegangen sind.

Dazu sei am Rande bemerkt, dass die DLRG in ihrer Fachzeitschrift die Bedeutung der Schwimmausbildung mit dem Vermitteln der Muttersprache gleichgesetzt hat. Sicherlich ungewollt eine treffende indirekte Bestätigung der Aquapädagogik.

Frische Impulse für das Anfangsschwimmen

Sie wünschen sich eine neue Perspektive oder individuelle Lösung? Für die vielschichtigen Herausforderungen in der täglichen Praxis des Anfangsschwimmens bietet mein Konzept der Aquapädagogik bewährte Ansätze – ausdrücklich auch für Eltern und Großeltern, die selbst unterrichten möchten. Erfahrung und Fachwissen, verbunden mit einem neutralen Blick auf Ihre persönliche Situation, haben sich hier als besonders hilfreich erwiesen.

Kontaktieren Sie mich einfach direkt per Mail: Ich rufe zwecks Kurzberatung oder Terminvereinbarung schnellstmöglich zurück. Anfragen zu Kurzberatungen sind zunächst kostenfrei. Für eine ausführliche Beratung berechne ich 25 Euro pro 30 Minuten (vorab per PayPal zu entrichten).

Ab Jahresbeginn 2026 können Sie sich außerdem zu 30-minütigen Webinaren über Zoom anmelden. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro (vorab via PayPal). Geplante Themen sind:

  1. Problem Brustschwimmen: Risiken der „Froschbewegungen“ zu Beginn und viele Jahre später. Aquapädagogik setzt zunächst auf Mischformen und verzichtet auf Schwimmbrillen. Wassertiefe: „Stehtief oder Schwimmtief“? Einstieg über Treppe oder Beckenrand?
  2. Die „Überlebensversicherungen“ der Aquapädagogik*: Was bedeutet „sicher schwimmen können“ wirklich? Welche Vorbereitung ist sinnvoll? Ab welchem Alter sollte begonnen werden? Welche Schwimmhilfen sind geeignet?
  3. Rücken- und Kraulschwimmen im Vorschulalter: Aquapädagogik macht es nun schon in der dritten Generation möglich, bereits in nahezu sportgerechter Form. Mit schnellen Fortschritten und guten Chancen für den späteren Einstieg in weitere Sportarten. 
  4. Besondere Anfänger, z. B. ängstliche Kinder und ältere Erwachsene: Die Krönung des Schwimmunterrichts. 
  5. Sportpädagogische Grundsätze, Spielregeln, Fantasie, Tipps und Tricks: Das wichtige Beiwerk der Aquapädagogik. Auch die effektive Nutzung der besonders teuren Bäder wird thematisiert.

Wenn Sie Interesse an meinen Seminaren haben und mehr über Inhalte, Termine und Preise erfahren möchten, klicken Sie bitte auf die Website der Delphinakademie für Aquapädagogik (DAAP). Von meiner langjährigen Erfahrung und Expertise profitieren regelmäßig: Eltern, Kita- und Schulpersonal, kommunale Bäderbetriebe, Schwimmschulbetreiber, Schwimm- und Rettungsorganisationen, Teams von Familienhotels sowie Architekten und Bäderbauer.

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*HIER NOCH EINE GROSSE BITTE: Obwohl ich inzwischen unzählige detaillierte persönliche Erfahrungsberichte von „Beinaheertrunkenen“ und sogenannten „Unterrichtsopfern“ erhalten habe, besteht weiterhin großes Interesse an solchen Aussagen. Zu diesen Bereichen gibt es keine verlässlichen Angaben, da in der offiziellen Statistik ausschließlich tödliche Unfälle erfasst werden.